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Datum: 23.09.2017     Serverzeit: 12:58:31     Zeige aktuellste Spieler online: 6 (+750 Gäste)

Real Madrid mit Fantrikots von David Beckham


Lange vorbei sind die Zeiten, in denen die Fußballvereine mit blanker Brust im Stadion aufliefen. Spirituosenhersteller Günter Mast kaufte 1973 die Brust des damaligen Bundesligisten Eintracht Braunschweig und war damit der erste Trikotsponsor der Fußball Bundesliga. Fortan prankte der Jägermeister-Hirsch stolz auf der Brust der Niedersachsen. Allerdings musste Günter Mast sein Engagement gegen den erbitterten Widerstand des DFB verteidigen. Denn auch wenn es nach heutigen Verhältnissen kaum zu glauben ist, der Deutsche Fußballbund (DFB) verbot anfangs die Trikotwerbung in der Bundesliga. Das Gezerre um die neue Werbeform brachte Mast immer mehr kostenlose Aufmerksamkeit in den Medien. So kam es, wie es kommen musste. Weitere Vereine folgten dem Braunschweiger Vorbild. Bald verloren auch die Brüste von Eintracht Frankfurt (Remington), vom MSV Duisburg (Brian Scott) und Fortuna Düsseldorf (Allkauf Gruppe) ihre Unschuld.

Heutzutage ist das Trikotsponsoring weltweit und in der Bundesliga nicht mehr wegzudenken. Der Hauptsponsor, der in der Regel die Trikotwerbung für sich beansprucht, ist zu einer wichtigen Einnahmequelle der Vereine geworden. Werder Bremen hatte vor einigen Jahren Probleme damit einen angemessenen Trikotsponsor zu finden, das brachte dem Verein ebenfalls eine Menge Beachtung ein, da es für das Zuschauerauge in heutigen Zeiten schlichtweg ungewöhnlich ist, keinen Werbeaufdruck auf den Vereinstrikots zu sehen. Es gibt ein paar Ausnahmen wie dem stolzen FC Barcelona, der sich als inoffizielle katalanische Nationalmannschaft versteht und damit traditionell mit blanker Brust auflief, wie es sich für Nationalmannschaften gehört. Seit wenigen Jahren (2006) kooperiert der FC Barcelona mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und wirbt mit dem Aufdruck ”unicef„. Auch der spanische Club Athletico Bilbao, der sich als inoffizielle Nationalmannschaft des Baskenlandes versteht, hat es im Sommer 2008 schließlich aufgegeben, ohne Trikotaufdruck zu bleiben.

Das Marketing der Vereine entwickelt sich jedoch immer weiter. So wurden vor wenigen Jahren die Aufdrucke von Spielernamen auf den Vereinstrikots zu einem attraktiven Fan-Artikelgeschäft. In der Folge kam es zu spektakulären Spielertransfers, denen mancher Fachmann den sportlichen Zweck absprach und vermutete, Spieler wären nur aufgrund ihres guten Namens, und den erwarteten Trikotverkäufen wegen transferiert worden. Der Wechsel von David Beckham zu Real Madrid ist ein solch diskutierter Fall. Beckham wechselte von Manchester United in die spanische Metropole und spielte in den Jahren 2003-2007 für die ”Königlichen„. Mit Ablauf des Vertrages zog es den Engländer, dem damalige Meinungen nachsagten, das er einer der besten Fußballer der Welt sei, für ein Millionengehalt in die USA. Der glamouröse Star entschied sich mit seinem Wechsel zu der Los Angeles Galaxy für das Geld und die sportliche Bedeutungslosigkeit.


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